Mediation — Streitschlichtung an der Augustinerschule
Mediation — Was ist das?
Mediation, auch Streitschlichtung genannt, ist eine Methode zur Vermittlung, bei der Konfliktbeteiligte ihr Problem unter Begleitung eines ausgebildeten Mediators selbst lösen. Die Streitschlichter sind dabei neutrale Zuhörer, die das Gespräch leiten und gegebenenfalls Impulse geben. Das Ziel ist nicht der klassische Kompromiss, bei dem jeder auf etwas verzichten muss, sondern eine Win-Win-Lösung, welche alle Beteiligten zufrieden stellt.
Eine wichtige Rolle hierbei spielen die Rahmenbedingungen der Mediation:
- Freiwilligkeit — Die Mediation kann nur auf freiwilliger Basis gelingen.
- Selbstbestimmung — Die Streitparteien finden und bestimmen ihre Lösung selbst.
- Vertraulichkeit — Alle besprochenen Inhalte werden beiderseits vertraulich behandelt.
- Allparteilichkeit — Die Streitschlichter ergreifen für alle Partei und bevorzugen niemanden.
Ablauf einer Mediation
Zu Beginn einer jeden Mediation erklären die Streitschlichter die Rahmenbedingungen und weisen auf allgemeine Gesprächsregeln wie z.B. Respekt und gewaltloses Verhalten hin.
Anschließend schildern die Parteien den Sachverhalt, während die Mediatoren Zwischenfragen stellen, um die Situation so gut wie möglich verstehen zu können.
Im Verlauf des weiteren Gesprächs werden die Konftliktbeteiligten durch Vermittlung ihrer Standpunkte zusammengeführt und erarbeiten sich gemeinsam verschiedene Lösungsansätze. Um die Einhaltung der Ergebnisse zu gewährleisten, werden diese am Ende der Streitschlichtung in einem Vertrag festgehalten.
Alle Beteiligten treffen sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut, um zu überprüfen, ob die Mediation erfolgreich verlaufen ist und die Vereinbarungen eingehalten worden sind.
Was kann sie, was kann sie nicht?
| Kann... | Kann nicht... |
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