Augustinerschüler mit geballter Kraft in die 2. Runde der Chemieolympiade

24. Dezember 2011

Erfolgreiche Teilnahme an der Qualifikation zur Chemie-Olympiade – Philipp Meyer mit der besten Punktzahl in ganz Hessen

 

149 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe nahmen dieses Jahr an der ersten Qualifikationsrunde zur Chemie-Olympiade teil, die im Juli 2012 in Washington / USA stattfinden wird. Davon kamen ganze 24 aus der Augustinerschule in Friedberg, was an sich schon eine bemerkenswerte Zahl ist. Noch außergewöhnlicher wiegt allerdings die Tatsache, dass 22 davon den Einzug in die zweite Runde packten, worauf nicht nur die erfolgreichen Gymnasiasten, sondern auch die verantwortlichen Lehrkräfte Ulrike Brinkmann-Engel, Barbara Weigl und Dr. Jürgen Richter stolz sein konnten. Besonders eindrucksvoll war das Ergebnis von Philipp Meyer, das mit 125,5 von 126 Punkten das beste des gesamten Bundeslandes darstellte.

 

Die Idee der Internationalen Chemie-Olympiade besteht darin, dass sich Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt in der Bearbeitung theoretischer und experimenteller Aufgaben aus dem Bereich der Chemie miteinander messen. Dies ermöglicht nicht nur einen Vergleich gewisser Aspekte des schulischen Wissens in den einzelnen Staaten, sondern fördert die internationalen Beziehungen auf dem Gebiet der Schulchemie und knüpft persönliche Bande zwischen angehenden Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern.

 

In den ersten beiden der vier Runden ist letzteres aber noch nicht der Fall, denn diese werden zuhause absolviert. Im ersten Durchgang hatten die verantwortlichen Organisationen – das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Förderverein Chemie-Olympiade – vier Themenbereiche untergebracht, so zum Beispiel "Luft – Am Anfang war die Suppe" oder die Frage, in welcher Form man sich das Wasser auf dem Mars vorstellen könne.

 

All dies geht weit über den Unterrichtsstoff und die Möglichkeiten, welche die Lehrkraft dort hat, hinaus. Insofern erfordert die Teilnahme eine intensive Auseinandersetzung mit und ein intensives Eindenken in die komplett neuen Themen. Das Anstellen komplizierter Berechnungen sowie das Erfassen schwieriger Sachzusammenhänge gehören zum täglichen Handwerkszeug im Verlauf der Qualifikation.

 

Dies betonte auch Schulleiter Martin Göbler, der den erfolgreichen Nachwuchschemikerinnen und -chemikern in einer kleinen Feierstunde die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme am ersten Abschnitt des Wettbewerbs überreichte. Die bearbeiteten Aufgaben für Runde zwei müssen in diesen Tagen eingereicht werden, begleiteten also die Mitwirkenden während der ohnehin schon stressigen Klausurzeit vor den Weihnachtsferien.

 

Nachfolgend die Liste der qualifizierten Schülerinnen und Schüler, die allesamt einen Chemie-Leistungskurs besuchen:

 

Hendrik Bulthaupt, Behnam Farmand, Lars Häller, Natalie Kascha, Aaron Kopischke, Steffen Mathia, Marius Meyer, Philipp Meyer, Claire Pliquett, Timo Scheffel, Sebastian Scholz, Renata Tahirovic, Selma Tutic (LK 13 Ulrike Brinkmann-Engel); Tobias Gilzinger, Daniel Jakobi, Christian Klatt, Lars Lehmann, Marius Müller, Jan Rathjens, Maleen Reitz, Ann-Kathrin zur Heiden (LK 13 Dr. Jürgen Richter); Julian Hniopek (LK 12, Barbara Weigl). Letztgenannter ist dank G8 ganze zwei Jahre jünger als die restlichen Teilnehmer und damit sogar eigentlich noch zu jung für die Teilnahme.

Autor: Heiko Weber

Zurück zur Übersicht