Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2011
25. November 2011
Eine erfreuliche Aufgabe hatte kürzlich der neue Schulleiter der Augustinerschule Friedberg, Martin Göbler: Er durfte drei Schülerinnen auszeichnen, die im vergangenen Schuljahr erfolgreich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen hatten. Im Beisein von Thomas Boiselle, neben der Lehrtätigkeit am Friedberger Gymnasium seines Zeichens Landesbeauftragter dieses Wettbewerbs für Hessen, verlieh er Eva Noblé, Kübra Süküt sowie Nola Näther die offiziellen Urkunden sowie Buchpreise von Seiten des Veranstalters, also des Kultusministeriums.
Eva und Kübra, 2010/11 noch Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9, hatten sich mit mehr als 350 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesland dem Wettbewerb der Sekundarstufe I im Bereich "Moderne Fremdsprachen", genauer gesagt dem Einzelwettbewerb Englisch, gestellt und einen Anerkennungspreis erhalten. Das Schwerpunktthema im letzten Schuljahr in der Wettbewerbssprache Englisch war "Australien", wobei es insgesamt immerhin sieben (!) Teilaufgaben zu bewältigen galt. Dabei wurden verschiedene Kompetenzbereiche abgeprüft, so zum Beispiel kreatives Schreiben auf Grundlage vorgegebener Bilder, Fotos oder anderer Vorlagen – hier konkret das Erstellen eines Blogs über einen Aufenthalt im australischen Outback. Des Weiteren standen Leseverstehen, Hörverstehen eines längeren Originaltextes (beispielsweise aus Radiosendungen), Vorlesen eines Textes auf Tonträger oder das Formulieren einer freien Äußerung zu einem vorgegebenen Thema auf dem Programm. Auch Grammatik und Landeskunde standen auf dem Programm. Das grundsätzliche Anliegen des Wettbewerbs, Spaß und Anstrengung nicht als Gegensätze, sondern als einander ergänzende Elemente zu erfahren, kann man bezüglich der erfolgreichen Teilnehmerinnen als erfüllt ansehen.
Die Dritte im Bunde, Nola Näther, war im Vorjahr Schülerin der E-Phase, also des Einführungsjahrgangs der gymnasialen Oberstufe, gewesen. Sie nahm mit den Sprachen Englisch und Französisch am Mehrsprachenwettbewerb der Oberstufe teil und gehörte zu dem kleinen Teil von bundesweit mehreren hundert Teilnehmern, der die zweite Runde erreichte.